Am Mittwoch, 26.08., fand im Rahmen des Projektes „Knickwert“ in Hütten seitens des Naturparks Hüttener Berge e.V. eine Exkursion statt zum Thema „Neue Lebensräume schaffen – Erfolgreiche Kooperationsbeispiele zwischen Landwirtschaft und Naturschutz“. Antje Zimmermann von der lokalen Aktion Naturpark Westensee – Obere Eider und Ingo Tornier vom Hüttenhof betonten einleitend die wichtige Bedeutung der Kooperation mit der Landwirtschaft, um den Biotopverbund zu erhalten und zu stärken. Anhand von zwei Biotopanlagen erhielt man Einblicke in die praktische Naturschutzarbeit und konnte direkt vor Ort sehen, wie neue Lebensräume für Vögel, Amphibien und andere Tierarten entstehen. Dabei wurden wichtige Biotopverbundfunktionen von Knicks und auch anderen Lebensräumen wie z.B. Kleingewässer und eine renaturierte Au aufgezeigt. „Wir können hier in der Gemeinde Hütten verschiedene Naturschutzmaßnahmen sehen, die mit unterschiedlichen Akteuren kooperativ umgesetzt wurden“, so Antje Zimmermann. Wichtig in diesem Zusammenhang sind die attraktiven Möglichkeiten der Finanzierung: Knickneuanlagen und -aufwertungen sowie auch Gehölzpflanzungen können mit Finanzierung des Landes bis zu 100 % gefördert werden.“ Mehr Informationen erhält man bei Antje Zimmermann (zimmermann@nwoe.de, 0157-58159059).
