Wie lässt sich ein Knick fachgerecht und wirtschaftlich „auf den Stock setzen“? Welche Technik ist effizient – und was bedeutet das konkret für Regeneration, Arbeitsaufwand und Kosten? Diese Fragen wurden am Donnerstag, 12. März, im Rahmen einer Aktion des Naturpark Hüttener Berge e.V. auf dem Betriebsgelände der Firma Rüchel Plöhn GmbH in Holzbunge praxisnah erörtert. Bei der mit über 60 Teilnehmenden überaus gut besuchten Veranstaltung wurden an zwei vorbereiteten Knickabschnitten – die vor dem 28.02. zurückgeschnitten wurden – unterschiedliche Verfahren vorgestellt und miteinander verglichen. Zum Einsatz kamen hydraulische Knickscheren mit anschließendem fachgerechten Nachschnitt per Motorsäge sowie moderne Sägeaggregate mit präziser Schnittführung. Nachfolgend wurden Hackschnitzel mit zwei unterschiedlichen Häcksler-Maschinen zur Verwertung der Biomasse hergestellt. Anschließend bestand bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit zum fachlichen Austausch.
„Ich freue mich sehr, dass so viele Interessierte aus unterschiedlichsten Bereichen wie Landwirtschaft, Naturschutz und Verwaltung ein so großes Interesse an der Knickpflege zeigen. Nur gemeinsam können wir unser wertvolles Erbe der Knicks erhalten und weiterentwickeln“, sagt Detlef Kroll (Vorsitzender Naturpark Hüttener Berge e.V.). In diesem Zusammenhang gab er allen Anwesenden noch einen spannenden Hinweis. Für alle Knickbesitzenden (Eigentümer oder Pächter) im Naturpark Hüttener Berge, die einen fachgerecht gepflegten Knick besitzen, wird ein Wettbewerb durchgeführt. Hierbei kann man attraktive Preise – wie z.B. eine Knick-Neuanlage, Knickpflegemaßnahmen und auch hochwertige Motorsägen-Sets – gewinnen. Interessierte können sich formlos bis zum 1. April anmelden unter: knickwert[at]naturpark-huettenerberge.de oder auch telefonisch: 0461-3185175.
